allihop

nicht das mein alltag gerade schon herzlich erfüllt wäre, aber heute beginnt dann auch für mich die allsvenskan 2008. vielleicht klappt es ja dieses mal mit einem abstecher zu einem heimspiel im söderstadion?!
während sich just in diesem moment die anhänger die stimme ölen (haha, hier lacht der schwedischkundige … oder er muss wenigstens schmunzeln) erzeugt ein trailer vom umtriebigen etunabajare erwartungsfrohe gänsehaut:

dahinter braucht sich handwerklich wie atmosphärisch der film von dndeluxe nicht zu verstecken. nur während in schweden noch alle wege offen stehen (ich hoffe – wie viele anhänger auch – auf den gewinn der meisterschaft) sieht es hierzulande für meine herzensmannschaft herzlich düster aus. nachdem sogar ich zwischendurch die hoffnungen auf den klassenerhalt (zweite liga! hilfe!) begraben habe, scheint die konkurrenz allmählich den worten („der verein darf nicht aus dem profifußball absteigen“) taten folgen zu lassen und serviert die hilfreichen ergebnisse auf einem silbertablett. vielleicht nutzt die mannschaft ja heute endlich mal die chancen. never surrender!

machs dir doch selbst: pasta variabile aus dem ofen

für 2 personen
250-300 gr hackfleisch (egal ob pute, rind oder schwein … ich hab die drei probiert. für die vegetarier unter meinen lesern genügt die gleiche aufgegangene/aufgequellte menge an sojaschnetzel. hab ich auch probiert)
150 gr nudeln (der sorten mit 8-10 minuten kochzeit)
130 – 150 ml tomatensauce
125 gr mozzarella
außerdem sollte in reichweite sein:
olivenöl, salz, pfeffer, paprikapulver, sahne, wasser, oregano-salbei-petersilie-lorbeer-rosmarin-basilikum-thymian-majoran (aka pasta-gewürzmischung), ein brühwürfel und eventuell mehl oder butter

etwas experimentierfreudig griff ich im supermarkt meines vertrauens mal zu einer gewürzmischung für ein pastagericht, kochte nach vorgabe und siehe da es schmeckte. dadurch ermutigt griff ich das nächste mal wieder in das regal wurde aber von meiner lieblingsschwester ermahnt. ich könne das doch auch selber kochen, meinte sie und je weniger geschmaksverstärker um so besser. ich überlegte kurz was mein vorratsschrank hergibt und passte den einkaufsvorgang entsprechend ab. wenig später waren dann die oben erwähnten zutaten zur hand.

1. das fleisch oder die sojaschnetzel in der pfanne an etwas olivenöl anbraten. sobald der gewünschte bräunungsgrad erreicht ist (was bei sojaschnetzel bedeutet: nach etwa einer minute), die tomatensauce hinzugeben, köcheln lassen und je nach gewünschter saucenkonsistenz mit wasser strecken. an dieser stelle schwöre ich auf den pauschalen brühwürfel für die mir vertraute grundwürze. wer ein glücklicheres/geschickteres händchen hat kann aber mit ein paar prisen der oben angeführten gewürze den geschmack nach wunsch abschmecken; mit fertig-saucen aus dem glas ist natürlich die hauptarbeit schon getan. bei passierten tomaten kann ein ganz kleines bisschen zucker nicht schaden. auf kleiner flamme kann das ganze nun nach belieben ziehen, vorausgesetzt die flüssigkeit geht nicht vollends verloren. ein schuss sahne schadet nie, ebenso ein lichtersches eckchen butter. bevor das fleisch (oder der fleischersatz) in der flüssigkeit untergeht, die sauce mit etwas mehl binden.

2. die nudeln ungekocht in eine auflaufform geben und mit der fleischsauce bedecken und den in dünne scheiben geschnittenen mozzarella auf der fleischsauce verteilen.

3. wer sich an dieser liste punkt für punkt abarbeitet, muss sich nun etwas in geduld üben, denn der backofen (bis jetzt ist mir ausschließlich das modell mit ober- und unterhitze bekannt.) muss bei 200 °C vorheizen. alle anderen geben die auflaufform für etwa 25 minuten bei eben 200 °C auf die mittlere schiene in den ofen und decken den tisch. wenn der käse nach der angegebenen zeit nicht kross genug ist, einfach die backzeit kontrolliert um ein paar minuten (mit anderen worten: nach gefühl) verlängern.

4. fertig. dazu trinke ich gerne wein oder bier und am liebsten (esse ich dieses gericht) in gesellschaft. salz und pfeffer steht sicherheitshalber immer am tisch, wurde aber noch nicht benötigt.

fck – offenbach 1:1

fck - offenbach 1:1

ich würde so gerne noch ein paar worte über den vergangenen donnerstag in der westkurve verlieren, füge mich allerdings den dort angebrachten sparmaßnahmen. also keine loblieder, keine beschönigungen, keine guten nachrichten. nichts zu schreiben also. (als ob es dazu überhaupt einen anlass gäbe) und angesichts anderer verpflichtungen auch keine zeit.
da ich – im gegensatz zu meinen letzten beiden heimspielen – näher am spielfeld stand, gibt es allerdings wieder ein paar fotos mehr.

jetzt auch mit radio

in der seitenleiste taucht seit heute eine kleine flash-animierte radio-applikation auf. wer sich die lektüre meines blogs mit auf laut.fm von mir ausgewählter musik versüßen möchte, möge einfach auf das play-symbol klicken. wer eine meinung zu dem laufenden lied hat, kann im eckchen rechts oben den daumen hoch oder daumen runter klicken. das kleine symbol links unten verkündet – auf wunsch – dass mein radio hörenswert ist. mit dem button daneben kann das radio in einem eigenen fenster geöffnet werden, damit der hörgenuss über den aufenthalt auf meinem blog hinaus anhält