gebt mir hausverbot

gebt mir hausverbot, weil ich auf eure einstellung, auf kunden wie mich offensichtlich keinen wert zu legen, reagiere.
gebt mir hausverbot, weil ich mich von euch nicht dazu missbrauchen lasse, anderen das rauchen zu untersagen.
gebt mir hausverbot, weil ich eure rauchende kundschaft nach mehr als zwei monaten landesnichtraucherschutzgesetz nicht mehr selber auffordere, nicht in der kneipe zu rauchen, sondern gleich anzeige.
gebt mir hausverbot, weil alle, die nur müde über diesen haltung lächeln, mich mal sonst wo lecken können.
… und das wollt ihr garantiert nicht in eurer kneipe haben!

persone non grata? aber gerne doch!

12 Gedanken zu „gebt mir hausverbot“

  1. ja, nur blöd wenn man mal zum klo muss oder auf die idee kommt, sich was zu trinken zu bestellen. lange werden die das nicht halten können, hoffentlich!

  2. nun war es allerdings nicht absicht dieses gesetzes, denunzianten nach sich zu ziehen.
    es gibt viele wege, mit gesetzen umzugehen. zivilir ungehorsam ist gerade in diesem fall sicherlich der bescheuertste

  3. kleiner nachtrag und da ja schon mit zitaten begonnen wurde:
    mit den worten von gerry ehrmann:
    „der hass fehlt heutzutage. [..] hass wäre einem fast lieber. manchmal hat man den eindruck, als ob es den leuten grad egal ist, was passiert.“

  4. Toleranz bedeutet nicht sich jeden Quatsch gefallen zu lassen.
    Und es ist gut, dass der Landesgesetzgeber endlich begriffen (und auch entsprechend reagiert) hat, dass die Rechte von Rauchern da aufhören, wo die Rechte von Nichtrauchern anfangen.

    Bis derart einfache áœberlegungen beim gemeinen Dorftrottel ankommen kann es noch dauern, wie lange die Kneipenbesitzer brauchen um dies zu verstehen steht auch in den Sternen.
    Klar ist für mich, dass bis zu diesem Zeitpunkt diese Regelungen zwangsweise -ja und bittebitte richtig schön schmerzhaft für die Ingnoranten- durchgesetzt werden.

    Die Denuntiationskarte zu zücken heißt aus meiner Sicht sich jeglicher Diskussion zu verschließen…
    siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Ignoranz

  5. … nur wenn du dabei mein auto zerkratzt. und dann auch eher dafür und deshalb und nicht, weil du auf irgendeiner straße dich wider anderer (!) regeln verhalten hast.
    wobei zu differenzieren ist: ist „ich“ mir unbekannt, mangelt es mir an lust, dass verbal zu klären. meine freunde wiederum kämen um einen dialog nicht herum
    allerdings handelt es sich hierbei um zwei völlig verschiedene dinge. meine ich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.