*hier fehlte doch tatsächlich eine überschrift*

„und wo du bist da kann kein anderer sein
und würde ich wissen wo es ist“
(peterlicht – das absolute glück)

das zitat ist völlig aus dem zusammenhang gerissen. so wie der beitrag. das gilt für die vorstellung, dass sich hier mein leben in einem gewissen teil widerspiegelt. dieser beitrag hat keinen bezug zu mir, außer, dass ich ihn gerade schreibe. er ist nur da. genau so wie die anderen vor ihm und wie die anderen nach ihm. das macht ihn dann zu einem beitrag wie jeden anderen auch. auch wenn er eigentlich nichts mit mir zu tun hat.

***

in der grundschule, es könnte die vierte klasse gewesen sein, gab es einen text, der sich um das tägliche rollenspiel dreht. vater-mutter-kinder, bruder-schwester, schüler-mitschüler, vereinsmitglied, menschen auf der straße und du. naiv wie man war, fiel einem auf, dass der blickwinkel der fremdbetrachtung mehrfach am tag wechselt. um sich der konsequenzen bewusst zu werden, war man aber wohl zu jung. jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern, dass mir seinerzeit angstschweiß meinen rücken hinabrann.
wie unglaublich wäre die erkenntnis gewesen, bei manchen menschen jahre zu brauchen um deren persönlichkeit näher kennenzulernen und einschätzen zu können. ich warte noch immer. das heißt, eigentlich meine ich es nur immer wieder zu vergessen, weil mir menschen vertraut sind, bevor ich ihnen vertraue. (wenn das jetzt mal nicht paradox klingt) wie seltsam ist es da, jemanden zu suchen, bei dem man das gefühl hat sie schon eine ewigkeit zu kennen? wie verstörend das gefühl, fündig geworden zu sein?

… es geht auch ohne alkohol.






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