step into my office, baby

junge geht das rund hier. und immer weiter mit den schönsten songs der welt. am mittwoch abend spielten belle & sebastian im annexet zu stockholm. eine konzerthalle mit teppich. mit teppich? ja genau, das rauchverbot machts möglich.
bevor die sympathischen schotten die bühne betraten, spielten allerdings die suburban kids with biblical names vor. in sachen vorbands bin ich ja inzwischen ein gebranntes kind, aber die nicht minder sympathischen schweden ließen hoffnung aufkeimen. vorbands müssen in schweden also nicht immer scheiße sein (habe ich gerade „scheiße“ geschrieben?).
sieben musiker, einer band (vom empfehlenswerten labrador-verlag), die meines wissens nur aus derer zwei besteht legten vor 2.000 zuschauern, wenn auch recht schüchtern, die messlatte auf angenehme sprunghöhe, die stuart murdoch mitsamt kollegen jedoch schon im ersten lied elegant genommen haben. dass das konzert aus dem kuscheligen, aber edlen berns ins großräumige, aber kühle annexet verlegt wurde, habe ich ja schon erwähnt. um die halle dann auch gefüllt zu bekommen, kannten die eingänge keine altersgrenzen. trotzdem (oder gerade deshalb) fand man ohne weiteres in der sechssiebten reihe vor der bühne platz zum herumstehen und richtung-bühne-starren. der größte zuschauer stand trotzdem natürlich ausgerechnet vor mir. nach dem konzert konnte ich trotz erheblicher nackenschmerzen die euphorie verstehen. für beinahe fast zwei stunden spielte schließlich zuvor eine großartige live-band, bestehend aus einem haufen von ober-sympathen. der abend war wirklich jeden öre wert (in 50er münzen derer 700). wird zeit, dass ich mich mal dem oeuvre der gruppe genauer widme. der bericht direkt am abend fiel dann leider dem sightseeing zum opfer. im gegensatz zu den wochen davor klingelte am nächsten morgen der wecker (die uhrzeit lasse ich mal weg, bevor hier noch ein falscher eindruck ensteht).
belle & sebastian sollte dann das große finale kostenpflichtiger konzerte in stockholm vor/mit dem popaganda sein. dem war dann auch so… bis freitag!
das debaser bat zum svenska musikklubben. um die augen und ohren schallten und glänzten in chronologischer reihenfolge: the acid house kings (happy-go-lucky-schweden-pop mit der glücklichsten sängerin der welt), don lennon (kein großartiger, aber unterhaltsamer/guter/trauriger singer/songwriter) und the legends (zu 3/5 aus der ersten band bestehend, mischung aus synthie-pop und melancholie-indie, zwischen „nett“ und „okay“). ein würdiger (und nun wohl auch endgültiger) abschluss, der mit der anschließenden indie-disko versüßt wurde. (zu süßem indie passt übrigens herbes bier! ich sag’s ja nur!)
und wenn ich jetzt schon von musik schreibe, dann kann ich ja noch nachreichen, dass ich phoenix im berns nicht nur sehen wollte, sondern auch gesehen habe und sie mir gefielen. das verschrobene bild vom southside-festival 2004, dass mir eine belanglose band vermittelte, wurde zurecht-ver/gerückt. das neue album kommt dennoch nicht in meine plattensammlung (da haben andere vorrang), ich werde aber sicher selig lächeln wenn ich es zu hören bekomme.
wenn ich noch weiter in meinen hirnrinden grabe, kommt auch noch ein akkustik-vorspiel von joey burns (richtig, der von calexico) in der pet sounds bar zum vorschein. auch hier werde ich mir das aktuelle album der band nicht kaufen. neben der konzert-zeile schlecht hin „thank you stockholm, you make me feel so …. alone!“ bleibt mir der abend nämlich vor allem im gedächtnis, weil ich mich nur wenige stunden später völlig um den verstand gesoffen habe. rock’n’roll!

fotos reiche ich nach






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