kater abzugeben

irgendwo zwischen alkohol und exzess habe ich mittwoch nacht meine meinung verloren. neugier wich der lethargie und apathie machte sich breit (rum sei dank, war ich das ja schon).

jetzt stichelt die erkenntnis, dass der nullpunkt – sofern denn möglich – schon wieder vorüber ist.

morgen hole ich sie mir zurück. die meinung. bis dahin muss ich erst wieder schritt fassen und den zeitgeist einholen.
zuviel meta? ich hab noch mehr davon.

nachtrag

you have killed me

bei myspace.com, gibt es das gesamte neue morrissey-album knapp zwei wochen vor der veröffentlichung zum anhören.

die letzten zweifel/bedenken sind hiermit dann auch aus der welt geräumt. morgen hole ich mir das ticket für sonntag.

das standesgemäße warm-up findet wohl am vortag in der petsoundsbar statt. ich liebe diese stadt.

juristen und ihr leid (im vergleich)

nachbetrachtend

also das, war definitiv nicht indie.
das war auch keine feier, das war ne („musikalische“) qual!

ich habe dennoch dem abend mich als bieropfer gebracht und nun kopfschmerzen (jaja zu viel befindlichkeit).

darüberhinaus habe ich den eintrag vor diesem gelöscht und deswegen ein schlechtes gewissen. ein hinweis auf einen fehler (der keiner ist) macht aber echt keinen sinn… man möge es mir verzeihen. heiklere themen werden natürlich nicht in dieser form entfernt… denke ich

beistand, ich brauche beistand

mein ipod ist kaputt. ich tippe auf einen festplattenfehler, da sich das gerät schlicht weigert, (nach der wiederherstellung) die ca. 12gb musik zu speichern. so weit so normal (das ist schon das ersatzgerät).

gekauft habe ich den (ersten) ipod ende oktober 2004. die 90tage-service-garantie verstrichen ohne probleme, im juli 2005 ging aber nix mehr. das gerät habe ich eingeschickt, erhielt (kostenlos) ein neues und gut wars. acht monate später (also genau jetzt) verweigert mir gerät zwei den dienst. sehr ärgerlich. zumal die einjährige garantie wohl nur ab kaufdatum besteht. noch dazu befinde ich mich nicht im land, in dem ich den einkauf getätigt habe.
ich werde wohl trotzdem mal beim service-center vor ort vorbeischauen, aber auf eine kostenpflichtige reperatur (bei zu erwartenden ca. 200euro gebühr) verzichten. die anfälligkeit des geräts macht mir wirklich sorgen. es hätte ja wenigstens ein jahr durchhalten können…

die nächsten wochen, bliebt mir dann nur die musik am ibook oder in den clubs. schade, an unitagen sind das jeweils 2mal 40 minuten die ohne musik verstreichen.

dialog mit einer webseite

… um genauer zu sein, mit dieser hier.

„ordet ‚rave‘ verkar vara populärt att ha i sitt klubbnamn i stockholm just nu. efter indierave är det nu dags för nya klubben ölrave“

hmmm, bierrave, das klingt ja interessant. aber wann und wo findet das statt?

„varje onsdag på skepps bar är det som gäller“

ah, mittwochs … was gibt es da denn außer bier? ich mein, bier allein lockt mich hier in schweden ja nicht ohne weiteres vom campus.

„pelle josephson“

wer?

„…bjuder in kompisar, bröder och okända systrar för att tillsammans mixa indie, svenneindie, svennehits, hiphop, electro och kanske lite punk“

großartig, vom hiphop einmal abgesehen bekomme ich musik, für die ich ein gewisses interesse nicht verheimlichen kann. das konzept kommt mir bekannt vor.

„om ölrave betyder en öl i ena handen“

richtig… gute musik auf die ohren und ein bier in der hand. sehr schön das.

„… och glowsticks i andra“

bitte was? was soll ich mit knicklichter in der anderen hand?

„… och en visselpipa i munnen får du veta om du sticker dit“

eine pfeife im mund? um gottes willen. wie muss ich mir das vorstellen? wetten etwa die arctic monkeys auch darauf, dass menschen mit knicklicht und trillerpfeife im mund gut aussehen? das glaube ich nicht. aber muss ich mir wohl anschauen.
wie? heute ist mittwoch?

mitt drömhus

mitt drömhus är inte ett slott, mer en liten villa villekulla, ett enkelt litet hus, men med stor trädgård. i trädgården finns en strand (med en sjö) för att ligga i solen och ett stort snötäcktberg for att åka „snowboard“. i mitten finns en igensnöad skog (med älgar) för längdåkning. allt hör förstås/självklart till mitt drömhus.

det röda huset har få rum, men många fönster – ljuset i natten kommer oftast bara från ljusen. i huset finns det fyra rum: ett kök, ett badrum med toalett, en boningsrum och en sovrum på översta våningen.
det finns en stora (vatten-)säng i sovrummet och en stor byrå för att lägga mina t-shirtar, som jag har köpt på konserter, i och mina andra kläder.
i vardagsrummet finns det två grammofoner och mycket musik, en stor dator, ett matbord, en stor soffa och tre eller fyra fåtöljer. det finns också affischer, liksom i sovrummen.
köket har allt vad som behövs i köket: ett stort kylskåp, en spis och många drycker som öl och grogg.

mitt drömhus är inte stort, men behagligt och med kärleksfullt iordninggjor och utsmyckat med små detaljer. faktiskt jag lever jag ofta i ett drömhus, men jag har inte någon drömträdgård.

*update* dieser text entstand übrigens im schwedisch-sprachkurs im rahmen meines erasmus-semesters an der uni stockholm.